Als Hochzeitssängerin aus Seligenstadt war Musik schon immer mein Weg, das Herz der Menschen zu berühren. Was im Kirchenchor begann, führte mich über Cover-Bands direkt auf die Musicalbühne. Dort lernte ich nicht nur technisch perfekten Gesang, sondern vor allem eines: Wie man Emotionen durch Stimme transportiert und jeden einzelnen Zuschauer erreicht.
Seit 2017 bringe ich diese Erfahrung zu eurer Hochzeit – von Aschaffenburg bis Miltenberg und im gesamten Rhein-Main-Gebiet. Ob beim ersten Tanz, der freien Trauung oder während des Sektempfangs – jedes Lied erzählt eure Geschichte. Dabei hilft mir meine Bühnenerfahrung aus zahlreichen Musicalproduktionen, bei denen ich sowohl Hauptrollen als auch Ensemble-Parts verkörpert habe.
Die Kombination aus technischer Präzision und emotionaler Tiefe macht jeden Song zu einem einzigartigen Moment. Regelmäßige Workshops und Gesangsfortbildungen halten mich auf dem neuesten Stand. Durch mein Netzwerk an professionellen Musikern kann ich flexibel auf eure Wünsche reagieren – vom Solo bis zur kleinen Band.
Ihr bekommt keine Standard-Performance, sondern Lieder, die eure Momente unvergesslich machen. Genau so, wie ihr es euch vorstellt.
Im Mai 2017 wurde ich nach der Trauung einer Bekannten vom Hochzeitsfotografen Manuel Kunkel angesprochen, wo man mich denn buchen könnte? Und da ging meine Reise mit ihm als Unterstützung los. In Windeseile meldete ich alles an, erstellte mir Social Media und Webseite und schon war ich im Business!
Der Morgen vor einem Auftritt ist für mich sehr wichtig. Ich muss ausgeschlafen sein, genug Zeit haben, um mich in Ruhe frisch zu machen und aufzuhübschen. Daneben wird eingesungen und eingeblubbert, die Technik nochmal gecheckt und nochmal die wichtigsten Infos durchgelesen. Und dann: alles packen, ins Auto und los.
Mittlerweile gibt es so viele schöne Hochzeitslieder und es kommen jedes Jahr mehrere dazu. Daher ist es richtig schwierig, mich da festzulegen. Um es auf Deutsch und Englisch zu begrenzen, entscheide ich mich aber für: Klima mit „Mein Herz schlägt für dich“ und Bette Midler mit „The Rose“.
Das erste Lied, was ich jemals alleine mit Playback performen durfte, war „Hallelujah“ von Leonard Cohen. Egal wie oft ich es gesungen habe – in den unterschiedlichsten Versionen – liebe ich es noch heute genauso sehr. Tatsächlich ist dieses Lied auch heute noch sehr beliebt, gerade für kirchliche Trauungen oder Taufen.
Was bei keinem Auftritt in meiner Tasche oder neben mir fehlen darf, sind: Wasser und/oder Tee, GeloRevoice, Bonbons, Lippenstift, mein Handy, mein Zettel mit wichtigen Infos wie Nummern von Trauzeugen (falls z.B. die Empore unerwartet geschlossen ist), Sonnenbrille und bequeme Schuhe.
In all den Jahren wurde ich hauptsächlich alleine gebucht, das heißt ich habe ein großes Repertoire an Instrumentalen. Eine komplette Live-Begleitung kommt selten vor, aber kann ich nur empfehlen. Die Flexibilität ist größer und ein Lied kann erweitert oder gekürzt werden. Dennoch habe ich hier keinen Favoriten.
Ich versuche immer, so früh wie möglich vor Ort zu sein. Wenn möglich bis zu 1,5 Stunden vorher. Der Aufbau und der Soundcheck kann dann in Ruhe stattfinden, ohne dass schon Gäste vor Ort sind. Im besten Fall singe ich nochmal alle Lieder durch. So kann jede Überraschung glücken. Natürlich klappt’s auch in kurzer Zeit!
Jede Trauung ist einzigartig und oftmals kenne ich zwar den Ablauf, aber natürlich nicht die Reden. Dadurch werde ich selbst immer wieder überrascht und hab auch mal Tränen in den Augen vor lauter Emotionen. Mein persönlich absoluter Lieblingsmoment ist aber der Einzug. Dieser Song steht auch immer zuerst.